Lead-Generierung mit E-Mail-Marketing

Weiter geht unsere Reihe rund um die Lead-Generierung! Mit dem heutigen Schwerpunkt E-Mail-Marketing.

Wenn Social Media die Cocktail Party ist, dann ist E-Mail-Marketing das „auf einen Kaffee treffen“. Der originale 1-to-1-Channel. – Erik Harbison

Vor allem im B2B-Bereich werden Newsletter und andere werbliche Mailings als wirkungsvolle und starke Umsatzbringer eingesetzt. Durch den gezielten Kontakt können Sie Kunden an das Unternehmen binden, informieren, eine Kundenkommunikation aufbauen und Umsätze generieren. Wie man erfolgreich Leads mit E-Mail-Marketing generieren kann, erfahren Sie heute bei uns!

 

Anreize schaffen

Beinahe jedes Unternehmen bietet heute einen Newsletter für Kunden und potentielle Kunden an. Demnach ist die Konkurrenz groß und Kunden sind schnell genervt, wenn sie keinen Nutzen in einem Mailing sehen. Es benötigt also einen Mehrwert, der den Nutzer interessiert und der ihn dazu motiviert, sich zu einem weiteren Newsletter anzumelden. Demnach gilt es diesen Mehrwert herauszuarbeiten.

„100% kostenlos“ oder „kein Spam“ stellen keine wirklichen Vorteile für den Kunden dar, da dies selbstverständlich sein sollte. Es zählen relevante Vorteile, in denen der Kunde einen direkten Nutzen sieht, damit er sich zu Ihrem Newsletter anmeldet.

 

Wie nutzt man die Potentiale?

Mit kostenlosen Lead Magnets. Lead Magnets sind Inhalte, die dabei helfen Kundendaten zu sammeln, Adresslisten aufzubauen und das Interesse der potentiellen Kunden zu erhalten, um diese zu Leads umwandeln zu können. Lead Magnets sind stark abhängig von der Branche und der jeweiligen Zielgruppe. E-Books, Whitepaper oder Webinare sind beispielsweise Lead Magnets. Im Austausch zu diesen Inhalten überlassen die Interessenten ihre Mail-Adressen und gegebenenfalls auch weitere Daten. Weitere Anmeldemotivationen können beispielsweise auch folgende sein:

  • Exklusive Angebote
  • Informationen zu neuen Produkten
  • Neuigkeiten rund um das Unternehmen

 

Nicht jeder Profit ist für potentielle Kunden interessant oder relevant. Daher gilt es Aufschluss darüber zu erlangen, was potentielle Kunden interessiert. Dafür kann man Inhalte auswerten, die am häufigsten geklickt werden. Denn diese scheinen zu überzeugen und sprechen wohlmöglich auch potentielle Newsletter-Leser an.

Des Weiteren macht es Sinn, diese Checkliste für einen wertvollen Lead Magnet zu berücksichtigen:

  1. Zielgruppenspezifikation: Ist der Lead Magnet genau auf die Zielgruppe zugeschnitten?
  2. Konkrete Lösungen: Stellen Sie ganz genau dar, welchen Vorteil Ihr Lead Magnet für den Nutzer bringt.
  3. Ergebnisse: Versprechen Sie dem Nutzer ein Ergebnis, welches er von dem Lead Magnet erwarten kann und zeigen Sie ihm den Mehrwert auf, den Sie damit bieten. Wichtig ist aber, dass Sie dieses Versprechen halten können.
  4. Expertenpositionierung: Ein Lead Magnet ist eine gute Möglichkeit, um sich als Experte zu positionieren und diese Autorität bei den Nutzern zu manifestieren.

 

Die Website nutzen, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen

Der wichtigste Kontaktpunkt mit potentiellen Kunden ist die Website. Insbesondere im B2B-Umfeld ist Ihre eigene Onlinepräsenz der Dreh- und Angelpunkt der Kundenkommunikation. Hier informieren sich Nutzer über Ihre Produkte, fragen Angebote an und tätigen Bestellungen. Daher macht die Implementierung eines Anmelde-Widgets Sinn, um Besucher der Website für den Newsletter gewinnen zu können und dadurch Leads zu generieren.

Mögliche und sinnvolle Platzierungen des Anmelde-Widgets auf einer Website sind beispielsweise der Footer oder der Header, unter einem Blogbeitrag oder auch ein Pop-Up. Dieses sollte allerdings nicht zu aufdringlich sein. Bei der richtigen Verwendung verspricht es allerdings gute Chancen für eine Anmeldung zum Newsletter.

Neben der Einbindung eines solchen Widgets, eignen sich gesonderte Landingpages besonders gut, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

Design und Inhalt einer Landingpage können auf Conversions optimiert werden, um dadurch die Wahrscheinlichkeit einer Newsletter-Anmeldung zu erhöhen. Ablenkungen können dadurch vermieden werden, wodurch der Fokus klar auf dem Call-to-Action, also der Anmeldung zum Newsletter, liegt.

Inhaltlich werden auf der Landingpage alle Inhalte gebündelt, die für eine Anmeldung sprechen. Hier können auch Informationen rund um den Newsletter kommuniziert werden. Beispielsweise wie oft dieser verschickt wird oder welchen Inhalt die Nutzer erwarten können.

Die Seite sollte schlicht aufgebaut sein. Achten Sie auf eine klare und ansprechende Überschrift. Der Besucher sollte auf den ersten Blick alle relevanten Informationen einsehen können.
Weitere Aspekte, um eine gute Conversion-Rate zu erzielen, können folgende Punkte sein:

  • Responsive Design: Ihre Landingpage sollte Mobil-freundlich und auf allen Geräten nutzbar sein.
  • Prägnanter Call-to-Action-Button
  • Optimiertes Anmeldeformular: auch mobil bedienbar, Abfrage der wichtigsten Daten, nicht zu viele Daten erfragen
  • Weder eine Navigation, noch unnötige Verlinkungen: Der Fokus liegt auf der Anmeldung!
  • Schnelle Ladezeit

E-Mail-Lead-Generierung mit Marketing-Automation

Geschäftspartner oder Lieferanten interessieren sich wohl kaum für Ihren allgemeinen Newsletter. Daher sollte es Alternativen für Marketing-Mailings geben. Gerade bei neuen Kontakten, die beispielsweise auf Messen oder Netzwerk-Veranstaltungen geknüpft werden, kann der Einsatz von automatisierten Mailings mit einer Follow-Up-Nachricht sinnvoll sein. So sparen sie sich im Zusammenhang mit der Neukunden-Akquise erhebliche manuelle Arbeit und beugen Datenverluste durch fehlerhafte Transfers von einem System ins andere vor. Denn die Daten können innerhalb des Marketing-Automation-Tools gespeichert und verarbeitet werden.

Mit dem richtigen Marketing-Automation-Tool, mit dem Sie Ihr CRM-System verknüpfen, können definierte E-Mail-Serien aufgesetzt werden. Diese ermöglichen den automatisierten und anhand der Daten auch personalisierten Versand Ihrer Mailings.

Sie sind auf der Suche nach der passenden Software für Ihre Marketing-Automation? Lesen Sie gerne unseren Blogbeitrag dazu!

Entscheidend für den Erfolg ist dabei vor allem eine saubere Segmentierung. Ihre Zielgruppe sollte nicht nur nach dem Status, wie beispielsweise Partner oder Kunde, gruppiert sein. Viel mehr sollte man auf weitere Gemeinsamkeiten und den sich daraus ergebenden relevanten Informationen, die Sie verschicken, achten. Je relevanter die Inhalte sind, umso größer ist die Erfolgschance.

 

Kunden binden

Wie Sie bereits wissen, ist es wichtig, dem Interessenten ein Versprechen zu geben – noch wichtiger ist es aber, dieses zu halten!

Daher gilt es, die Erwartungen von Beginn an durch relevante, möglichst personalisierte und vor allem regelmäßige Mailings zu erfüllen. Wenn in der Zeit zwischen Anmeldung und dem ersten Mailing zu viel Zeit vergeht, besteht die Gefahr, dass der Empfänger Sie bereits vergessen hat. Daher bietet sich eine Willkommens-Mail an. Darin kann über das Unternehmen, die Marke, einzelne Produkte oder Dienstleistungen informiert und zum Dialog eingeladen werden.

Es gibt einige verschiedene Kontaktpunkte mit der Zielgruppe, die man zum Aufbau einer E-Mail-Kontaktliste nutzen kann. Wir haben Ihnen heute einige wichtige Aspekte aufgezeigt, die Ihre Lead-Generierung mit E-Mail-Marketing voranbringt. Berücksichtigen Sie, dass niemand freiwillig seine Daten herausgibt und im Gegenzug einen Mehrwert erwartet, von dem er nachhaltig profitiert. Nach der Anmeldung ist es essentiell, regelmäßig hochwertigen und möglichst personalisieren Content auszuspielen, der relevant für Ihre Leser ist.

 

Wenn Sie all diese Punkte beachten, steht einer erfolgreichen Lead-Generierung mit E-Mail-Marketing nicht mehr viel im Weg. Sollten Sie doch noch offene Fragen haben, freuen wir uns auf den virtuellen Austausch dazu!