Inbound Marketing

Bei der Inbound-Methodik geht es um potenzielle Kund*innen. Mithilfe von relevanten und hilfreichen Inhalten machen die Unternehmen auf sich aufmerksam. Über die Webseite, den Blog und die Social Media Kanäle des Unternehmens erhält die Zielgruppe einen Mehrwert.

Inbound-Marketing ist sogenanntes Pull-Marketing, weil die Nachfrageorientierung vom Kunden ausgeht. Beim Outbound-Marketing wird der Kontakt hingegen vom Unternehmen initiiert, und damit handelt es sich um Push-Marketing. Dabei wird das Produkt teilweise offensiv an die Zielgruppe herangetragen. Beim Outbound-Marketing versucht das Unternehmen Kunden zu finden. Beim Inbound-Marketing hingegen finden Kunden das Unternehmen.

Inbound-Marketing ist damit das Gegenteil zum klassischen Outbound-Marketing. Die Inhalte sind direkt auf die Zielgruppe zugeschnitten. So ziehen Sie direkt qualifizierte Interessent*innen an und etablieren sich als Experte und glaubwürdige Informationsquelle.

Durch die Inbound-Methode bauen sich langfristige Beziehungen zu der Zielgruppe des Unternehmens auf. In jeder Phase der Buyer’s Journey werden die Bedürfnisse  der jeweiligen Gruppe gedeckt.

Denn: Wenn ihre Kunden erfolgreich sind, sind Sie es auch.

Phasen

Die Inbound-Methodik teilt sich in drei Phasen auf.

  1. Anziehen: Mithilfe von relevanten Inhalten werden gezielt interessierte Personengruppen angezogen. Das stärkt die Positionierung als vertrauenswürdiger Berater.
  2. Interagieren: Die benötigten Lösungen liefern und dadurch die Kaufbereitschaft der Zielgruppe steigern.
  3. Begeistern: Der Zielgruppe helfen, dass gekaufte Produkte optimal und zielbringend einzusetzen.

Wenn das gelingt, berichten die Kund*innen an andere potenzielle Käufer*innen von den positiven Erfahrungen. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der sich selbst in Gang hält. Die Inbound-Methodik bildet damit die theoretische Grundlage für das Flywheel Modell von HubSpot.

Flywheel

Das Flywheel zeigt auf, wie viel Dynamik entsteht, wenn Unternehmen ihre Zielgruppe in den Mittelpunkt stellen. Durch Investitionen in Inbound-Strategien steigert sich die Dynamik des Kreislaufs. Dadurch steigt die Kundenanzahl und der Kreislauf hat mehr Energie.

Alle Teams innerhalb eines Unternehmens können zu jeder Phase zur Dynamik beitragen. Neue Kunden werden überwiegend durch strategischen Content angezogen. Damit sind Blogbeiträge,

E-books und Marketingevents gemeint. Der Vertrieb und der Kundendienst kann es durch Vereinfachung der Weiterempfehlung ebenfalls unterstützen.

Begeisterte Kund*innen werden zu Fürsprecher*innen ihres Unternehmens und bringen dadurch neue Kund*innen. Der Kreislauf bleibt in Schwung. Mit der Zeit sorgt das Modell dann fast von alleine für weiteren Wachstum.

Die Inbound-Methodik wurde entwickelt, um sich dem veränderten Kaufverhalten der Zielgruppen anzupassen. Nicht nur das Kommunikationsverhalten hat sich verändert, sondern auch die Erwartungen der Zielgruppe an die Unternehmen.

Man unterscheidet im Inbound-Marketing auch verschiedene Strategien.

Mit den Strategien wird die Inbound-Methodik in die Marketingaktivitäten eingesetzt. Dadurch wächst das Unternehmen nachhaltig.

Anziehen

Um die Zielgruppe anzuziehen wird Content entwickelt und erstellt. Der Hauptfokus ist daher im Online-Marketing! Bei der Inbound-Methodik geht es um potenzielle Kund*innen, die erreicht und in reale Kund*innen umgewandelt werden sollen.

Um die Zielgruppe zu erreichen, werden zielgruppenspezifische Inhalte erstellt und veröffentlicht. Möglichkeiten für Content-Arten finden Sie hier! 

Mit der richtigen Content-Marketing-Strategie erreichen Sie automatisch die richtigen Kund*innen.

Anziehen funktioniert über Werbeanzeigen, Videos, Blogs und über Social Media.

Interagieren

Die Kund*innen sollen an einer langfristigen Beziehung zum Unternehmen interessiert sein. Daher ist es wichtig, auch immer wieder Informationen bei der Interaktion mit einfließen zu lassen, die den Wert des Unternehmens vermitteln. Mit spezifischen Strategien definiert das Unternehmen, wie der Vertrieb mit Inbound-Calls umgeht und diese verwaltet. Mit Solution-Selling wird nicht nur das Produkt angepriesen, sondern die Lösungen und Vorteile des Produktes in der Vordergrund gehoben. Damit ist der Deal für beide Seiten vorteilhaft, die Kund*innen erhalten einen echten Mehrwert und  das Unternehmen profitiert. Interaktion findet durch E-Mail-Marketing, Lead-Management und Marketing-Automatisierung statt.

Begeisterung

Begeisterte Kunden sind noch lange nach dem Kauf zufrieden. Um das zu erreichen, können Experten oder Berater der Zielgruppe auch nach dem Kauf zur Seite stehen. Mithilfe von Chatbots oder Umfragen kann nützliches Feedback von den Kund*innen eingeholt werden. Der Zeitpunkt innerhalb der Customer Journey ist dabei entscheidend, da diese Tools unterstützen und nicht belästigen sollen. Eine Umfrage gibt nach etwa 6 Monaten die besten Rückmeldungen.

Auch social Listening ist eine wichtige Strategie für die Kundenbegeisterung. Durch die sozialen Medien erhält man Feedback, kann Fragen beantworten oder User nutzen diesen Weg um Erfahrungen mit dem Produkt oder der Dienstleistung zu schildern. Durch Reaktionen und Interaktion werden hier Pluspunkte bei den Followern gesammelt.

Der Hauptzweck jeder Strategie, um den Kunden zu begeistern ist, in jeder Situation zu helfen und Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich in diesem Augenblick für das Unternehmen finanziell lohnt, denn auf langfristige Sicht tut es das auf jeden Fall. Begeisterte Kunden bringen neue Fürsprecher. Deswegen muss jeder Interaktion eine Bedeutung zugemessen werden.

Durch richtig eingesetztes Inbound-Marketing ist die Steigerung der Qualität und der Anzahl an Leads. Wenn die Webseite regelmäßig neuen Content erhält, wird diese zur Leadgenerierungsmaschine. Zudem sind im Inbound-Marketing alle Zahlen Track-und belegbar.

Marketing nach der Inbound-Methode

Bei der Inbound-Methodik geht es um potenzielle Kund*innen. Die Aufgabe des Marketings ist es, möglichst viel Interesse zu wecken, mit potenziellen Kund*innen zu interagieren und zu begeistern. Parallel wird durch enge Zusammenarbeit mit dem Vertriebs- und Kundenservice zusammengearbeitet, um den Usern ein reibungsloses Nutzererlebnis zu bieten.

Durch Inbound-Marketing wächst das Unternehmen nachhaltig, weil langfristige Kund*innen gewonnen werden. Diese kaufen mehr und sind enger mit dem Unternehmen verbunden. durch geteilte Beiträge in den sozialen Medien steigt die Weiterempfehlungsrate.  Zusätzlich erhöht sich die Sichtbarkeit. Durch hochwertigen SEO-Content und unterstützende Distributionsmaßnahmen steigt das Unternehmen in der Relevanz der Zielgruppe.

Durch kontinuierliche qualitative Inhalte baut sich eine Expertenposition auf. Davon profitiert das Unternehmen spätestens bei der Kaufentscheidung.

Vertrauensaufbau ist eine der Schlüsselpositionen von Inbound-Marketing und ein wichtiger Aspekt bei der Buyers Journey.

Wenn sie Hilfe bei ihrem Inbound-Marketing brauchen, kontaktieren Sie uns!