Content-Formate – welche Formate gibt es?

Wenn dein Content-Marketing für jeden ist, ist es für niemanden.

Nachdem wir nun die Definition des Content-Marketings geklärt haben, schauen wir uns heute die verschiedenen Formate, die es gibt, mal etwas genauer an.

Content-Marketing bietet die optimale Möglichkeit, um Aufmerksamkeit und Reichweite zu steigern.

Dabei kommt es nicht nur auf das Format an sich an. Wichtig ist auch die Plattform, auf der die Inhalte geteilt werden. Auf Social Media geht es um spannende oder lustige Inhalte, auf Webseiten machen sich Blogartikel oder Texte gut, und über Plattformen wie Youtube werden unterhaltsame oder informative Inhalte im Video-Format geteilt.

Wichtig ist auch hier: Der Content muss zur jeweiligen Zielgruppe passen. Viel Content über viele Kanäle zu verteilen und auf positive Resonanz zu hoffen ist sicherlich der falsche Weg.

Damit Content-Marketing das geplante Ziel erreicht, ist es wichtig, den gesamten Prozess auf konkrete Ziele und Zielgruppen aufzubauen. Die Auswahl des richtigen Formates steigert dabei die Chance, die uneingeschränkte Aufmerksamkeit der gewünschten Zielgruppe zu bekommen.

Social Media Posts, Videos und Blogbeiträge sind dabei sicherlich die bekanntesten Formate. Aber es gibt noch einige mehr, die man für die optimale Content-Marketing-Strategie in Betracht ziehen kann.

 

Textbasierter Content

Der erste Gedanke zum Thema Content-Marketing ist oft Text. Online gibt es schließlich auch zu jedem Thema bereits passende Texte oder Blogbeiträge. Aber wie unterscheiden sich die verschiedenen Texte, und wie können diese zielgruppengerecht eingesetzt werden?

Ratgeber

Ein Ratgeber ist ein Content-Format mit hohem Mehrwert – zumindest im Idealfall. Dabei muss der Ratgeber immer am Bedürfnis der Kund*innen orientiert sein, sonst erfüllt er seinen Zweck nicht. Früher wurden Themen oft in Büchern oder in Fachzeitschriften nachgeschlagen, heute gibt es Ratgeber zu fast allen Themen im Netz.

Die Vorteile des Ratgeberformates sind dabei die klare Darstellung als Experte. Der Zielgruppe wird direkt eine Lösung für ein Problem geboten und dadurch echter Mehrwert produziert. Das Ratgeber-Format eignet sich zudem hervorragend zur SEO-Optimierung. Dabei muss der Ratgeber nicht unbedingt in Form eines Textes oder eines Blogbeitrages sein. E-books und Tutorials eignen sich auch gut als Ratgeber.

 

Checklisten & Tipps

Checklisten oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Tipps & Tricks sind gut geeignete Content-Formate. Hilfestellungen und kostenlose Downloads, die das Leben erleichtern, kommen immer gut an. Dabei liegt der Fokus auf einer klaren Struktur und einer verständlichen Übersicht. Es werden schnell wichtige Inhalte an die Hand gegeben. Damit hat die Zielgruppe das Gefühl, sich selbst zu helfen. Listen und Anleitungen stellen für fast jedes Themengebiet eine gute Möglichkeit dar, um zielgruppenrelevanten Content zu erstellen. Die möglichen Formen sind PDFs zum Download oder Blogartikel, aber auch Bilder für eine Schritt-für-Schritt-Anweisung eignen sich sehr gut. Oft eignet sich auch eine Kombination von mehreren Formaten. Ein Text wird also mit einem Video ergänzt und der Inhalt auf verschiedenen Kanälen geteilt.

Der Vorteil bei Listen und Anleitungen ist die Befriedigung des Bedürfnisses zur Selbsthilfe der Kund*innen und die Hilfestellung, die angeboten wird. Zudem werden mehrere Kanäle mit demselben Content bedient.

 

Studien und Umfragen

Studien und Umfragen liefern eine hohe Aussagekraft für zukünftige Trends oder den aktuellen Status Quo. Sie sind aber ein zeit- und budgetaufwendiges Format. Da sie ein enormes Potenzial bieten, sind sie trotzdem ein beliebtes Format für relevanten und aussagekräftigen Inhalt. Die Ergebnisse können auch von Fachzeitschriften und Wissenschaftlern oder Studierenden genutzt und weiterverteilt werden. Um Studien übersichtlich und einfach darzustellen, dienen meist Schaubilder oder Diagramme. Der Vorteil von Studien und Umfragen ist die hohe Reichweite dank wissenschaftlichem Mehrwert und die damit einhergehende Steigerung der wissenschaftlichen Expertise. Sie bieten zudem eine gute Grundlage für Prognosen und Entwicklungen.

Tipp: Wenn die Studie als Download freigegeben wird, lassen hier sehr gut Leads generieren.

 

Visueller Content

Visueller Content ist ein Überbegriff für visuelle Medien. Diese sollen geschriebenen Text nicht einfach ergänzen, sondern vielmehr die Botschaft des Textes unterstützen und zur besseren Verständlichkeit helfen.

 

Bilder

Bilder können Emotionen wecken und Stimmungen hervorrufen. Deswegen versuchen Firmen mittlerweile, mit ihren Bildern und der Werbung Gefühle zu erzeugen. Bilder können Emotionen transportieren und spielen eine starke Rolle in der Werbung.

Die Vorteile von Bildformaten sind klar. Gefühle und Stimmungen werden schneller übertragen als bei einem Text und das eigene Branding wird über Corporate-Design verstärkt. Außerdem sorgen Bilder für Abwechslung. Sie werden zudem über Social-Media-Plattformen geliket, geteilt oder geklickt – und bringen so ebenfalls Reichweite.

Infografik

Infografiken bringen komplexe Inhalte schnell und grafisch auf den Punkt. Der größte Vorteil dabei ist, dass Kund*innen sich den Inhalt bis zu 90% besser merken können als geschriebenen Text.

Zudem bieten Infografiken ebenfalls eine gute Branding-Möglichkeit und die verständliche Aufbereitung von komplizierten Fakten. Die Chance auf virale Verbreitung in den sozialen Medien ist hoch. Im Internet gibt es einige gute Seiten, die gute Vorlagen für Infografiken zur Verfügung stellen und somit die Erstellung vereinfachen.

Gute Quellen können hier Piktochart und Canva sein.

Tipp: Bei einer Infografik trotz vieler Icons auf saubere und verständliche Inhalte achten. Nur mit Genauigkeit, Struktur und sinnvollem Inhalt wird die Infografik Beachtung und Zuspruch finden.

 

Audiovisueller Content

Als audiovisueller Content gelten Kommunikationsmittel, die die visuellen und auditiven Sinne des Menschen durch Bild und Ton bedienen.

 

Videoformat

Das Videoformat bietet viele Möglichkeiten, um Inhalt gezielt darzustellen und dadurch Aufmerksamkeit zu erzeugen. Es gibt lustige und unterhaltende Inhalte, aber auch informierende oder Imagevideos über Unternehmen. Die bekannteste Plattform ist hier Youtube. Instagram und Facebook bieten hier ebenfalls eine gute Plattform. Diese Kanäle dienen aber nicht nur der Verbreitung, sondern bieten auch die Möglichkeit, den Inhalt direkt über die Plattform zu erstellen.

Die Vorteile bei Videos als Content-Format sind die hohe Individualität, und die Stärkung des persönlichen Branding. Ein Unterhaltungswert sorgt für eine positive Verknüpfung und mit Anleitungen oder Tutorials wird ein echter Mehrwert geschaffen. Zusätzlich ist auch aufwendiges Storytelling möglich.

Podcasts

Durch einen Podcast werden aktuelle Themen aufgegriffen, oder Interviews mit Experten geführt, um die Zielgruppe mit aktuellen Inhalten zu versorgen. Vor allem Menschen, die keinen Blog mehr lesen oder ein längeres Video schauen möchten, werden hier angesprochen. Podcasts sind zudem ideal, um unterwegs diese unterwegs zu konsumieren. Wie bei der Video-Erstellung ist aber ein gewisses technisches Know-how Voraussetzung für qualitativ hochwertigen Inhalt.

 

Engaging-Content

Das letzte Content-Format lebt aufgrund seines Unterhaltungsfaktors. Es bietet dadurch hervorragende Chancen um Kund*innen zu begeisterten Fans zu machen.

Engaging-Content motiviert die Zielegruppe mitzumachen, also in Interaktion mit dem Unternehmen zu treten. Es gibt dabei viele Formen für Engaging-Content, zum Beispiel Online-Tools oder das Frage-Antwort-Spiel, welches oft in Instagram-Stories zu sehen ist. Auch Online-Tests finden großen Anklang, oder besondere Werbekampagnen wie die „Build Your Burger“-Kampagnen von McDonalds oder Gewinnspiele.

 

Fazit

Zielgruppenrelevanter Inhalt im richtigen Format auf dem richtigen Kanal – eigentlich klingt Content Marketing doch ganz einfach.

Die Erstellung von gutem Content im passenden Format benötigt allerdings einiges an Zeit und Kreativität. Das Verständnis für die Bedürfnisse der Zielgruppe sowie geplante Strategien gehören ebenfalls dazu.

Deswegen sind wir von Schaller Digital der richtige Ansprechpartner, wenn es um Unterstützung beim Thema Content-Marketing geht.