Web-Marketing: In App-Advertising

Das Smartphone ist unser alltäglicher Begleiter. In der Hand, am Ohr oder in der Hosentasche – es ist immer dabei. Für werbetreibende Unternehmen gilt also: Die Kunden da abholen, wo sie sich aufhalten. Also auf dem Smartphone. Dies kann unter anderem mittels einer gut durchdachten In-App-Kampagne erreicht werden. Was das genau ist und wie man solche eine Kampagne gewinnbringend aufsetzt, erfahren Sie in unserem heutigen Blogpost!

 

 

Was ist In-App-Advertising?

Wie es der Name schon vermuten lässt, geht es dabei um Werbeanzeigen innerhalb einer App auf einem mobilen Endgerät.

In-App-Advertising ermöglicht ein sehr genaues Targeting. Da das Smartphone mittlerweile alles über uns weiß. Es kennt unsere Interessen und Gewohnheiten. Es weiß wo wir uns aufhalten, zu welcher Zeit und wie oft. Dadurch kann beispielsweise eine Veranstaltung bei einer gewissen Altersgruppe mit speziellen Interessen ausgespielt werden. Die Möglichkeiten, Anzeigen über eine App zielgenau an potentielle Kund*innen auszuspielen, sind mittlerweile sehr groß und sollten daher unbedingt beachtet werden.

 

Wie bindet man die Werbung in der App ein?

Jedes mobile Gerät besitzt eine Werbe-Identifikationsnummer. Über diese können Daten erhoben werden, die für das personalisierte Targeting verwendet werden können. Dabei werden sowohl Daten, die App-spezifisch sind, als auch GEO-Daten genutzt.

Dadurch lassen sich Zielgruppen gruppieren und ausfindig machen. Anhand von Interessen oder Standorten können anschließend Werbeanzeigen geschalten werden. In-App Ads können so anhand verschiedener Kampagnenziele an verschiedene Zielgruppen ausgespielt werden.

Das erheben der relevanten Daten erfolgt dabei über sogenannte „Identifier“, die auf Gerätebasis funktionieren. Da diese erhobenen Daten nicht als personenbezogen gelten, stellt In-App Werbung aus rechtlicher Sicht kein Hindernis dar. Im App Store wird auf die Nutzung von Identifiern hingewiesen. Mit dem Download stimmen die Nutzer*innen der Methode automatisch zu.

Neben dem richtigen Targeting muss eine Ad aber natürlich nach wie vor auch durch den Inhalt und die beinhaltete Werbebotschaft überzeugen. Dabei sind Ads, die sich in das Nutzererlebnis integrieren oder dieses sogar erweitern, besonders erfolgreich. Werbeunterbrechungen, die von der App Nutzung ablenken, werden schnell weggeklickt und negativ bewertet.

Das Ausprobieren verschiedener Anzeigenformate kann dabei ein Hebel sein, um herauszufinden, welches Format die Botschaft am besten vermittelt.

 

Welche Formate gibt es bei In-App-Advertising?

Generell lassen sich die Werbemittel in zwei Kategorien unterteilen: Statisch und Animiert. Ein statischer In-App-Banner ist quasi ein Plakat in der offline Welt. Dieser kann mit Bildern, Grafiken und Texten gestaltet werden. Der Banner bleibt dabei unbewegt.

 

Die animierte Variante beinhalt alles mit weiteren Funktionen, wie Audio, Video und Elemente, mit denen die Nutzer*innen interagieren können. Dazu zählen beispielsweise folgende Formate:

  • Game Ad: Die Anzeige funktioniert quasi wie ein kleines Spiel, mit dem der User interagieren und die Ad selbst aktiv beeinflussen kann.
  • Calender-Ad: Dabei kann eine konkrete Veranstaltung beworben werden, die User direkt über die Anzeige in den Kalender integrieren können.
  • Call-Ad: Hierbei kann direkt ein Anruf über das Werbemittel getätigt werden.
  • Cube-Ad: Wie der Name schon verrät, wird die Anzeige wie ein Würfel dargestellt. Dieser Kann von Nutzer*innen durch Wisch-Bewegungen gedreht und von verschiedenen Seiten betrachtet werden.

Die Wahl des richtigen Werbeformats in Apps kann die Performance der Kampagne entscheidend beeinflussen. Man sollte die Entscheidung vor allem unter Berücksichtigung des Kampagnenziels, der Bedürfnisse und der Interessen der Zielgruppe abhängig machen.

Der Vorteil von animierten Ads ist, dass sie mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Zudem können durch die verschiedenen Elemente mehr Informationen dargestellt werden. Durch die direkte Interaktion mit der Ad wird sie zu einem kleinen Erlebnis für den User.

 

Was kann In-App-Advertising?

Das Ziel ist klar: möglichst viele Menschen erreichen, um sie auf das Produkt, die Dienstleistung oder eine Aktion aufmerksam zu machen. Ein großer Vorteil von In-App gegenüber anderen online Werbemaßnahmen ist, dass es keine Ad-Blocker innerhalb von Apps gibt. Das bedeutet, dass die Nutzer*innen die Werbung nicht im Vorfeld ausblenden können. Dadurch wird die Anzeige immer ausgespielt.

Die wichtigsten Vorteile von In-App-Advertising auf einen Blick:

  • Genaues Data Tracking, Targeting und Geo-Lokalisierung
  • Nutzer*innen können mit der Anzeige interagieren
  • Ads können nicht im Voraus blockiert werden
  • Es steht eine Vielzahl an Werbemitteln und -möglichkeiten zur Verfügung

 

Tipps zur Gestaltung von In-App Ads

Bei der Erstellung von animierten Ads innerhalb einer Ad bieten sich einige Möglichkeiten. Unabhängig von dem ausgewählten Format sollte man darauf achten, nicht zu viel Bewegung und Animation in die Ad zu packen. So kann der User nämlich schnell vom wesentlichen Inhalt der Ad abgelenkt werden.

Zudem ist zu bedenken, dass In-Apps den Nutzer*innen häufig unterwegs angezeigt werden und sich daher die Aufmerksamkeit für die Ad in Grenzen hält. User haben also tendenziell noch weniger Zeit, sich mit Ihrem Angebot auseinanderzusetzen. Daher sollte die Ladezeit möglichst gering gehalten werden.

Ein weiterer Punkt, den es bei In-App Ads zu beachten gilt ist die Gestaltung der Landingpage. Dabei muss vor allem auf die mobile Ansicht geachtet werden, da die Ad am Handy ausgestrahlt wird und dadurch die Landingpage auch auf dem Handy aufgerufen wird. Die Landingpage sollte optisch klar zur Ad zuzuordnen sein, damit User einen Bezug zwischen Ad und Landingpage herstellen können.

 

Bedeutung für das mobile Marketing

In-App Ads können im Vergleich zur Banner Werbung besonders effektiv sein. Der Vorteil liegt auf der Hand: Während der Nutzung von kostenlosen Applikationen werden Werbeeinblendungen in der App als wenig störend empfunden. Nutzer*innen ziehen zudem in Betracht, dass die Werbung an dieser Stelle möglicherweise dazu dient, die Kosten für die Entwicklung dieser App zu tragen. Dadurch fällt für sie eine Gebühr zur Nutzung dieser App weg.

Darüber hinaus sind In-App Ads so konzipiert, dass sie das Nutzererlebnis nicht stören. Die Werbung wird dadurch als Bestandteil der Ad wahrgenommen. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlicher mobiler Werbung.

 

 

Mit In-App-Advertising erreichen Sie Ihre Zielgruppe auf eine ganz neue Art und Weise. Die vielen Möglichkeiten, die In.App-Ads mit sich bringen, sind sehr vielfältig. Aufgrund der vielen Möglichkeiten gilt es sich bereits im Voraus klar zu machen, was mit der Ad erreicht werden soll. Insbesondere mit animierten Ads lässt sich die Aufmerksamkeit der Zielgruppe gewinnen. Passt das Zusammenspiel aus Inhalt und Gestaltung gekoppelt mit der punktgenau targetierten Zielgruppe, steht dem Erfolg Ihrer In-App-Advertising Kampagne nichts mehr im Wege.

Wenn Sie sich dabei doch lieber auf fachmännische Unterstützung verlassen möchten, kontaktieren Sie uns gerne!