Lead-Generierung mit LinkedIn: Die Nummer 1 im B2B-Bereich

Letzte Woche haben wir uns bereits mit der Lead-Generierung mit Influencer Marketing auseinandergesetzt. Für die Lead-Generierung im B2B-Bereich eignet sich dabei vor allem LinkedIn. Die Business-Plattform verzeichnete in den letzten Jahren ein enormes Wachstum, wodurch sie im DACH-Raum mittlerweile rund 15 Millionen Nutzer zählt. Wir zeigen Ihnen heute einige einfache Grundregeln auf, mit denen Sie auf LinkedIn die Generierung von Leads bestmöglich vorbereiten können.

Kaltakquise war gestern – auf zur digitalen Lead-Generierung!

 

Die Unternehmensseite oder Ihr Profil

Abhängig davon, ob Ihr Unternehmen auf LinkedIn präsent sein soll, oder ob Sie als Personal-Brand für Ihr Unternehmen auf LinkedIn agieren, ist ein vollständiges und aussagekräftiges LinkedIn-Profil unabdingbar.

Ihre Unternehmensseite ist das Aushängeschild, welches Sie auf LinkedIn präsentieren. Alles dreht sich um Besuche, aktuelle Informationen und natürlich den Mehrwert, der über LinkedIn vermittelt werden soll.

Dabei ist es wichtig seine Zielgruppe zu kennen. Wenn Sie ein Führungskräfte-Coaching in der Medizin anbieten, passt es natürlich nicht, wenn Sie im Profil immer wieder über den strategischen Aufbau einer B2C-Brand sprechen.

Jedoch enthält LinkedIn einige hilfreiche Features, um seine Zielgruppe besser zu verstehen. Denn in den Insights erhält man Aufschluss darüber, wer sich für die Inhalte der Seite interessiert und diese konsumiert. Dementsprechend können Inhalte angepasst werden, um die entsprechende Branche ansprechen zu können.

Falls Sie das Interesse eines potentiellen Kunden wecken konnten, wird sich dieser mit Ihrem Profil auseinandersetzen, um noch mehr Infos zu erhalten. Daher ist es enorm wichtig, ein vollständiges und aussagekräftiges Profil zu haben. Nutzen Sie daher alle Möglichkeiten zur Unterbringung von Content. Das betrifft beispielsweise jeden Job, den Sie aufgeführt haben. Jedes Praktikum und jede Aushilfsstelle kann in den Lebenslauf mit aufgenommen werden. Die jeweilige Tätigkeit sollte dabei kurz und prägnant skizziert werden, um einen umfassenden Eindruck über Ihre Fähigkeiten zu erlangen.

 

Weiterempfehlungen symbolisieren Zufriedenheit

Sie können auf Ihrem Profil Top-Kenntnisse hinzufügen, die Ihre Kompetenzen untermauern sollen. Diese Top-Kenntnisse können von anderen Usern bestätigt werden, wodurch Sie und Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung legitimiert werden.

Wenn Sie Ihr Profil mit aussagekräftigen Informationen gefüllt haben, können Sie starten: Wandeln Sie Ihre Inhalte in überzeugende LinkedIn-Updates um, optimieren Sie Ihre Landingpages und erstellen Sie passende Lead-Gen-Formulare.

 

Warum LinkedIn für die Lead-Generierung nutzen?

LinkedIn ist DAS berufliche Netzwerk, auf dem sich die Spezialisten aus unzähligen verschiedenen Branchen versammeln. Nirgends sonst hat man eine solche Dichte an Entscheidungsträgern und Meinungsführern. Und damit ist LinkedIn auch das Nummer 1 Netzwerk für B2B-Leads. 89% der B2B-Marketer nutzen LinkedIn für die Lead-Generierung. 62% davon sagen, dass Sie über LinkedIn mehr als doppelt so viele Leads im Gegensatz zum zweiterfolgreichsten Kanal generieren!

Doch wie erhält man Leads? Sicherlich überlässt niemand freiwillig und ohne erkennbaren Mehrwert sensible Daten, wie beispielsweise eine E-Mail Adresse. Daher startet die Kundengewinnung, nachdem man seine Zielgruppe ausgemacht hat, damit, die richtigen Inhalte für die Zielgruppe zu finden. Der Leser muss einen Mehrwert erwarten, der ihn interessieren könnte. Dieser Mehrwert kann durch verschiedene Maßnahmen und Tools vermittelt werden. Beispiele hierfür sind:

  • Fach-Guides und E-Books
  • Forschungsberichte und Studien
  • Inhalte, die erfahrungsgemäß gut ankommen
  • Webinare

 

Dabei gilt stets zu beachten, dass Inhalte ansprechend aufbereitet werden und der visuelle Content Aufmerksamkeit schafft. Unsere Dos and Don’ts zum Thema ansprechende LinkedIn-Updates finden Sie am Ende dieses Beitrags.

 

Selbstverständlich besteht auch auf LinkedIn die Möglichkeit, Inhalte zu bewerben. Dabei spielt das Targeting eine entscheidende Rolle und schon sind wir wieder bei einem wesentlichen Punkt angekommen: Es ist wichtig seine Zielgruppe zu kennen. Verschiedene Funktionen erfordern ein unterschiedliches Targeting. Diese lassen sich im Advertising-Bereich auf LinkedIn ermitteln.

 

Ihre Landingpage – mehr als nur ein Kontaktformular

Sie konnten das Interesse Ihrer Leser mit einem überzeugenden Post wecken. Nun kommen diese auf Ihre optimierte Landingpage. Diese sollte die Nutzung Ihrer Inhalte zu einer positiven Erfahrung für die Besucher machen. Dabei steht der nahtlose Übergang vom Post zur Landingpage im Vordergrund. Auch hier sollte der potentielle Kunde nochmals die Wertigkeit des Inhalts erfahren. Ein lieblos eingebundenes Kontaktformular ohne weitere Informationen erhöht die Absprungrate enorm. Hier kann nochmals erklärt werden, warum der Inhalt wertvoll genug ist, um persönliche Informationen an Sie weiterzugeben.

Achtung: Auch wenn dies früher anders war, stammen laut Brandwatch mittlerweile 57% des Traffics auf LinkedIn von mobilen Geräten. Daher ist eine Landingpage, die responsive ist, essentiell. Vergewissern Sie sich daher, dass Ihre Langdingpage auch auf dem Smartphone und Tablet gut nutzbar ist.

 

Bei der Lead-Generierung mit LinkedIn ist es wie beim ersten Date

Selbstverständlich sind Sie sehr an den Daten Ihres potentiellen Kunden interessiert. Eine wichtige Regel hierbei lautet: Geduld.

Kaum ein Kunde möchte im ersten Schritt zu viele Informationen preisgeben – muss er auch nicht. Denn diese können Sie ganz problemlos erlangen, wenn Sie dem Ganzen etwas Zeit geben. Wenn sich über einen langen Zeitraum eine Geschäftsbeziehung ergibt, erfahren Sie immer mehr Informationen zu seinem Nutzerverhalten, seinen Interessen und vieles mehr. Im ersten Schritt müssen allerdings Informationen, wie der Vor- und Nachname sowie die E-Mail Adresse ausreichen. Optional können noch Infos, wie die Website des Kunden oder dessen Position erfragt werden. Dies sollte allerdings nicht zwingend auszufüllen sein.

 

Unsere Dos and Don’ts für ansprechende LinkedIn-Updates

 

Dos

  • Thumbstopper
    Nutzen Sie starke und ansprechende Miniaturbilder. LinkedIn generiert automatisch eine Link-Vorschau. Allerdings besteht die Möglichkeit ein eigenes Bild hochzuladen.

 

  • Direkte Ansprache
    Sprechen Sie Ihre potentiellen Kunden direkt mit „Sie“ beziehungsweise „Du“ an und erklären Sie, welcher Mehrwert auf sie wartet.

 

  • Schlagzeile
    Der erste Satz Ihres Updates entscheidet darüber, ob es für den potentiellen Kunden relevant ist oder nicht. Daher muss die Einleitung überzeugen und Lust auf mehr machen.

 

Don’ts

  • Schlechte Bilder
    Unscharfe Fotos, dunkle Bilder, kein Fokus. Verwenden Sie eine helle Optik, vor allem dann, wenn Menschen auf dem Bild zu sehen sind.

 

  • Klassische Verkaufstechniken
    Konzentrieren Sie sich auf den Mehrwert für den Leser und stellen Sie diesen in den Mittelpunkt.

 

  • Zu lange Texte
    Schreiben Sie kurze, prägnante Intros, die als eine Art Appetithappen wahrgenommen werden.

 

Wenn Sie sich noch kein nennenswertes Netzwerk auf LinkedIn aufgebaut haben, ist es in der Regel sinnvoll, etwas Budget für die Bewerbung Ihrer LinkedIn-Beiträge einzusetzen. So gewährleisten Sie, dass sich Ihre Mühe bei der Erstellung ansprechender Inhalte und der Optimierung Ihrer Landingpages auszahlt und Ihre Beiträge gesehen werden. So haben Sie die bestmögliche Basis für eine erfolgreiche Lead-Generierung mit LinkedIn geschaffen.

 

Für uns ist es immer wieder spannend zu beobachten, welche Vorstellungen unsere Kunden von einer Lead-Generierung auf LinkedIn haben und was Sie bereit sind, dafür zu investieren und zu optimieren. Die Lead-Generierung ist sicher kein Selbstläufer, kann mit den richtigen Hebeln allerdings sehr erfolgreich sein. Wir stehen Ihnen mit unserer Erfahrung und Expertise gerne zur Seite! Wir freuen uns auf den digitalen Austausch!