Digitale Marketing Trends 2021: Paid Social

You can’t buy engagement. You have to build engagement

 

Häufig bekommen wir von Kund*innen die Frage gestellt, was denn sinnvoller sei. Organic oder Paid Social. Also, ob man organisch postet, dadurch langfristig eine Community aufbaut und teilweise stark von den Algorithmen der jeweiligen Plattform abhängig ist, oder eben Paid Social, wobei Media Budget zum pushen der Reichweite eingesetzt wird.

Natürlich ist diese Frage so global nicht zu beantworten, da jedes Unternehmen, jede Brand und jedes Produkt individuell ist und daher eine individuelle Strategie benötigt. Jedoch ist das Ergebnis meistens das gleiche – beides im Zusammenspiel ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Wir führen Sie in die verschiedenen Welten ein, die in Verbindung ein enormer Hebel für Ihre Reichweite sein können. Am Ende erhalten Sie zudem 3 erfolgsversprechende Tipps – viel Spaß beim Lesen!

 

 

Organischer Content?

Organischer Content bezieht sich auf die kostenlosen Inhalte, also Posts, Stories, etc., die alle Nutzer*innen und Unternehmen in ihren Feeds miteinander teilen.

Wenn Sie also einen Post absetzen, können Sie davon ausgehen, dass die Personen, die Ihre Beiträge sehen, die folgenden sind:

  • Ein Prozentsatz Ihrer Follower
  • Die Follower Ihrer Follower
  • Personen mit ähnlichen Interessen

Die Reichweite organischer Posts hängt dabei stark mit dem Engagement zusammen, dass der jeweilige Post erzielt. Am Wichtigsten ist dabei die Zeit kurz nachdem Sie gepostet haben. Sprich: erhält Ihr Post innerhalb der ersten Stunde viele Likes, Kommentare und Shares – und seit geraumer Zeit der wichtigste Parameter: Ihr Post wird gespeichert – so erhält der Post eine wesentlich größere Reichweite, auch ohne Media Budget.

Das Problem mit der organischen Reichweite ist nur eins – sie sinkt und sinkt. Durch den stetig ansteigenden Wettbewerb und immer mehr Nutzer*innen. Zudem wird die Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer und die jeweiligen Plattformen wollen eine sinnvolle und verantwortungsvolle Nutzererfahrung priorisieren. Daher ist es anspruchsvoller denn je seine Follower – und die, die es noch werden sollen – organisch zu erreichen.

Und hier kommt der perfekte Gegenpart ins Spiel.

 

Paid Content?

Ja, Paid Conent! Paid Social Media ist eigentlich nur ein anderes Wort für Werbung. Dabei werden organische Beiträge mit Media Budget gepusht oder es werden extra Anzeigen erstellt, die durch genaues Targeting die Zielgruppe erreichen, die man als Unternehmen erreichen will.

Mehr noch als organische Inhalte sind bezahlte Beiträge für Marken der beste Weg, um neue Zielgruppen in den Sozialen Medien anzusprechen und sie in Kund*innen zu konvertieren.

Marken nutzen Paid Social, um:

  • Die Markenbekanntheit zu steigern und neue Follower zu gewinnen
  • Neue Angebote, Inhalte oder Veranstaltungen zu bewerben
  • Leads zu generieren
  • Conversions zu steigern

Wie viel Geld dabei investiert wird? Einiges! Laut Statista wurden im vergangenen Jahr insgesamt 96.190 Millionen allein für Ad Budget auf Social Media investiert.

 

Und nun? Organic oder Paid Media?

Wer die Entscheidung treffen möchte ob Organic oder Paid, erhält nun nochmals die wichtigsten Aspekte aufgeführt.

Eine organische Social Media Stategie pflegt die Beziehung zu Ihren Kund*innen. Sie hilft Ihnen:

  • Ihre Marke zu etablieren und Ihre Präsenz dort zu steigern, wo Ihre potentiellen Interessent*innen ohnehin ihre Zeit verbringen
  • Bestandskund*innen zu binden
  • Neue Kund*innen zu konvertieren

Organic Content ist jedoch ein lang angelegter Ansatz, um Geschäftsziele zu erreichen. Technisch ist es kostenlos, allerdings benötigen Sie für den Aufbau einer Community viel Zeit, Geduld, Erfahrung und eine Affinität für Experimente. Denn keine Zielgruppe ist wie die andere – daher benötigt jede Zielgruppe passgenauen Content.

In der Zwischenzeit können Sie aber auch mit einer Paid Social Media Strategie neue Kund*innen erreichen. Sie hilft Ihnen:

  • Eine große Anzahl an Menschen zu erreichen
  • Ihre idealen Kund*innen anzusprechen
  • Geschäftsziele schneller zu erreichen

Dafür benötigen Sie Budget und Know-How in der Konzeption, der Schaltung und dem Monitoring von Social Ads.

Kurz gesagt: während organische Inhalte für den langfristigen Aufbau von Kund*innen-beziehungen notwendig sind, kann Paid Content der perfekte Gegenpart sein, um Ihre Ziele schneller zu erreichen.

 

 

Eine gute und vor allem sinnvolle Social Media Strategie ist der Schlüssel

Die Grundlage einer Social Media Strategie sollte darin bestehen, organische Inhalte zu kreieren, die begeistern. Social Ads sollen Ihre Reichweite steigern und so auch Views für Ihre organischen Inhalte erzielen.

Mit diesen drei Tipps stellen Sie Ihre erfolgsversprechende Social Media Strategie auf.

 

  1. Nicht alle Beiträge müssen bezahlt werden

Sie sollten Beiträge nicht der Reichweite wegen pushen. Social Ads machen nur dann Sinn, wenn sie Ihnen tatsächlich dabei helfen, Ihre KPIs und dadurch letztendlich Ihre Geschäftsziele zu erreichen.

Natürlich kommt es auf die Größe Ihrer Followerschaft an. Beim Start eines Social Media Accounts kann man auch Beiträge mit Media Budget versehen, um eine kleine Starthilfe zu haben. Wenn Sie aber Geschichten über Ihr Unternehmen erzählen, Mitarbeiter vorstellen oder Blicke hinter die Kulissen gewähren, macht der Einsatz von Media Budget relativ wenig Sinn. Dies sind Inhalte, die Ihre Community interessieren – neue Kund*innen lassen sich davon wenig begeistern.

Diese erreichen Sie besser mit ansprechenden Anzeigen, Sonderaktionen oder Gewinnspielen. Konnten Sie die Zielgruppe durch Ihre Ads begeistern, gegebenenfalls zu einem Kauf anregen und dabei überzeugen, gewinnen Sie mit Sicherheit neue Fans.

 

  1. Pushen Sie Ihre besten organischen Inhalte

Manche Posts performen besser – manche schlechter. Nicht selten liegt dies nicht an der Qualität eines Beitrages, sondern an vielen anderen Faktoren. Wenn Sie aber immer wieder die selben Themenschwerpunkte kommunizieren, erhalten Sie über einen längeren Zeitraum Einblick darüber, welche Inhalte besser performen, als die anderen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit spricht dieser Content Ihre Zielgruppe sehr an – nutzen Sie diese Inhalte für Ads, um weitere Follower aus Ihrer relevanten Zielgruppe zu erlangen. Diese erreichen Sie wiederum mit Ihrem nächsten organischen Posting, welches Sie kein Media Budget kostet.

 

  1. Nutzen Sie Retargeting

Retargeting Kampagnen können mit relativ geringen Kosten gute Ergebnisse erzielen, da Sie Personen ansprechen, die Ihr Unternehmen bereits kennen. Häufig sind dies Personen, die bereits auf Ihrer Website waren. Die Idee dabei ist Ihnen eine Erinnerung zu geben, um wiederzukommen und im Idealfall eine Conversion durchzuführen.

Für Retargeting ist die Integration eines Facebook Pixels auf Ihrer Website notwendig.

 

 

Wie Sie sehen, gibt es viele Möglichkeiten des Werbens im Digitalen Kosmos. Jedoch sind die Anforderungen und die Konkurrenz meist so hoch, dass eigens aufgesetzte und konzipierte Social Media Strategien nicht ausgewogen genug sind. Dabei kommen wir ins Spiel – Ihre Digital Spezialisten.

Sie benötigen Unterstützung im Bereich Social Media oder möchten gemeinsam mit uns ein Konzept auf die Beine stellen? Kontaktieren Sie und gerne!