Short News August: Web kurz eingeordnet

Short News August: Web kurz eingeordnet

Short News August: Web kurz eingeordnet

Im August hat sich wieder einiges rund um Web, Suche und KI getan. Besonders spannend: Werbung in ChatGPT wird in Europa konkreter, Google macht Social-Media-Content in der Suche besser messbar und die Suche selbst wird weiter personalisiert.

Hier kommen unsere Short News für den schnellen Überblick.

ChatGPT Ads kommen nach Europa

OpenAI weitet ChatGPT Ads auf 31 europäische Märkte aus. Dazu gehören unter anderem Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, die Niederlande und Österreich. Die Anzeigen sollen laut OpenAI klar gekennzeichnet sein und von den eigentlichen ChatGPT-Antworten getrennt bleiben.

Für Unternehmen ist das vor allem deshalb interessant, weil ChatGPT in vielen Situationen genutzt wird, in denen Menschen gerade recherchieren, vergleichen oder Entscheidungen vorbereiten. Damit könnte ein neuer Werbekontext entstehen, der sich anders anfühlt als klassische Suchanzeigen.

Noch ist das kein Kanal, den man einfach so wie Google Ads oder LinkedIn Ads einplant. Aber es ist ein Thema, das man im Blick behalten sollte. Vor allem, wenn KI-Tools künftig noch stärker in Recherche- und Kaufentscheidungen eingebunden werden.

Google macht Social Content in der Suche messbarer

Google führt sogenannte Platform Properties in der Search Console ein. Damit können Creator, Publisher und Website-Betreiber:innen auswerten, wie Inhalte von Plattformen wie Instagram, TikTok, X und YouTube in der Google Suche und in Discover performen.

Das ist spannend, weil Social Media und Suche damit noch näher zusammenrücken. Ein Instagram-Post, ein TikTok-Video oder ein YouTube-Short kann nicht mehr nur innerhalb der jeweiligen Plattform sichtbar werden, sondern auch über Google gefunden werden.

Für Marketingteams bedeutet das: Social Content sollte nicht nur für den Feed gedacht werden. Themen, Begriffe und Formate können auch Auswirkungen darauf haben, wie Inhalte über Suchmaschinen gefunden werden.

Google gibt Nutzer:innen mehr Kontrolle über Quellen

Google arbeitet außerdem weiter daran, Suche, Discover und Google News stärker zu personalisieren. Nutzer:innen sollen bevorzugte Quellen festlegen können, die dann in Bereichen wie Top Stories, AI Overviews oder AI Mode sichtbarer werden können.

Für Publisher, Unternehmen und Marken zeigt das noch einmal: Sichtbarkeit hängt nicht mehr nur daran, ob ein Inhalt gut rankt. Es wird auch wichtiger, ob eine Marke als vertrauenswürdige Quelle wahrgenommen wird und ob Menschen aktiv mit ihr in Verbindung bleiben wollen.

Gerade für Unternehmen mit regelmäßigem Content kann das ein guter Reminder sein. Wer sichtbar bleiben möchte, sollte Inhalte nicht nur veröffentlichen, sondern auch klar erkennbar machen, wofür die eigene Marke steht.

Unser Fazit

Web, Suche und KI bewegen sich gerade stark aufeinander zu. ChatGPT Ads zeigen, dass Werbung auch in KI-Interfaces ankommt. Die Search Console macht sichtbar, wie Social Content über Google gefunden wird. Und Googles neue Quellenfunktionen zeigen, wie wichtig vertrauenswürdige Marken und wiedererkennbare Inhalte werden.

Für Unternehmen heißt das: Digitale Sichtbarkeit wird breiter. Website, Social Media, Suche und KI sollten deshalb immer weniger getrennt gedacht werden.

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Dirk Breunich
Ich bin gerne für Sie da! Dirk Breunich Geschäftsleiter