Short News August: Social Media kurz eingeordnet

Short News August: Social Media kurz eingeordnet

Short News August: Social Media kurz eingeordnet

Auch auf Social Media war im August einiges los. Instagram arbeitet am eigenen Markenauftritt, ein neuer Dienst bringt den Namen Twitter zurück ins Gespräch und Content-Planung am Desktop könnte für Social-Media-Teams ein Stück einfacher werden.

Hier kommen unsere Short News.

Instagram bekommt einen neuen Look

Instagram hat seine Wortmarke überarbeitet. Das App-Icon bleibt bekannt, aber der Schriftzug wurde angepasst und wirkt nun etwas moderner und reduzierter. Laut mehreren Berichten ist es die erste größere Überarbeitung der Wortmarke seit rund zehn Jahren.

Für Nutzer:innen ist das vielleicht nur ein kleines Detail. Aus Markenperspektive ist es trotzdem interessant. Instagram zeigt damit, dass selbst extrem bekannte Plattformen regelmäßig an ihrem Erscheinungsbild arbeiten, ohne direkt alles neu zu machen.

Gerade große Marken müssen bei solchen Änderungen vorsichtig sein. Zu viel Veränderung kann irritieren, zu wenig Veränderung fällt kaum auf. Instagram bewegt sich hier irgendwo dazwischen.

Twitter.now ist da

Der Name Twitter ist wieder aufgetaucht, allerdings nicht als Rückkehr von X. Hinter Twitter.now steht das Unternehmen Operation Bluebird, das laut eigener Aussage unabhängig von X Corp. ist und eine neue Plattform für Echtzeit-Kommunikation aufbauen möchte.

Warum das spannend ist? Weil man daran ziemlich gut sieht, wie viel Kraft alte Plattformnamen immer noch haben können. Twitter ist für viele Menschen mehr als nur ein ehemaliger Markenname. Er steht für eine bestimmte Art von Echtzeit-Kommunikation, für öffentliche Diskussionen und für ein Gefühl, das X bisher nicht für alle ersetzen konnte.

Ob Twitter.now langfristig wirklich relevant wird, bleibt abzuwarten. Als Social-Media-Thema ist es aber ein gutes Beispiel dafür, wie stark Nostalgie, Markenidentität und Plattformkultur miteinander verbunden sind.

Instagram lässt Posts und Reels am Desktop planen

Für Social-Media-Teams dürfte besonders diese Neuerung praktisch sein: Instagram arbeitet daran, Posts und Reels direkt über Instagram.com planbar zu machen. Laut OnlineMarketing.de sollen Inhalte am Desktop vorbereitet, verwaltet und bis zu 30 Tage im Voraus terminiert werden können.

Das klingt erstmal nicht spektakulär, kann im Alltag aber einiges erleichtern. Viele Teams erstellen Captions, Bildmaterial und Freigaben ohnehin am Rechner. Wenn Planung und Veröffentlichung direkt dort stattfinden können, spart das Wege über andere Tools oder die Business Suite.

Gerade für kleinere Teams oder Unternehmen, die nicht mit komplexen Social-Media-Tools arbeiten, kann das eine hilfreiche Vereinfachung sein.

Unser Fazit

Die Social-Media-News im August zeigen drei sehr unterschiedliche Entwicklungen. Instagram feilt an der eigenen Marke, Twitter.now nutzt die Strahlkraft eines alten Namens und Instagram macht Content-Planung am Desktop einfacher.

Kleine Updates auf den ersten Blick. Im Alltag von Marken, Creator:innen und Social-Media-Teams können genau solche Änderungen aber spürbar werden.

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Dirk Breunich
Ich bin gerne für Sie da! Dirk Breunich Geschäftsleiter