Warum wir unsere eigene KI entwickeln

Warum wir unsere eigene KI entwickeln

Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt schneller, als viele erwartet haben. Doch während große Anbieter generische Lösungen bereitstellen, steht für uns eines im Mittelpunkt: KI muss zum konkreten Anwendungsfall passen.

Und genau deshalb entwickeln wir bei Schaller Digital eigene KI-Lösungen, die wir individuell für Kund:innen optimieren können.

Wir vom Social Team haben dazu ein Interview mit unserem KI-Experten Tobias geführt:

Social Team: Warum überhaupt eine eigene KI?

Tobias: Wenn es um den Einsatz bei Kund*innen und deren Endkund*innen geht, ist der ,,Standard” oft nicht ausreichend. Natürlich nutzen wir auch bestehende KI-Tools, wir wägen hier immer die Vor- und Nachteile je nach Anforderung ab.

Der EU AI Act, Datenschutzanforderungen und die Möglichkeit, Modelle wirklich fein abstimmen zu können, waren entscheidende Gründe, eigene Lösungen zu entwickeln.

Mit einer eigenen KI können wir:

  • Datenschutz und & EU-AI-Act-Konformität sicherstellen
  • neue Technologien früher nutzen
  • Modelle optimieren und fein-tunen
  • genau für den jeweiligen Use Case entwickeln

Kurz gesagt: Wir wollen maßgeschneiderte Lösungen statt Standard-Tools.

Social Team: Wie entstehen unsere KI-Lösungen?

Tobias: Wir entwickeln keine KI von Null! Das wäre in Zeit, Kosten und Aufwand unrealistisch. Stattdessen nutzen wir Open-Source-Modelle als Basis, passen sie an, erweitern sie und integrieren aktuelle Forschung und neue Algorithmen, oft Monate bevor sie in großen Tools verfügbar sind.

Bei der KI spielen viele Bausteine zusammen: Infrastruktur, Training, Datenschutz, Logikschichten, UX-Elemente und Evaluation. Dazu gehören auch datenschutzkonforme Trainingsprozesse, die mit dem EU AI Act vereinbar sind.

Social Team: Was kann KI unsere heute schon?

Tobias: Unsere KI ist längst nicht nur ein Konzept, sondern funktioniert bereits im Alltag:

  • Automatisierte Tests in der Entwicklung → schnellere Fehlererkennung, mehr Präzision
  • Unterstützung in Text-, Bild & Video-Generierung → Zusammenfassungen, Content-Hilfen, Ideenfindung
  • Assistent im Team → effizientere Prozesse und Fokus auf das Wesentliche

KI ersetzt keinen Menschen, aber sie erweitert unsere Möglichkeiten.

Social Team: Wohin, denkst du, geht die Reise?

Tobias: Unsere KI-Lösungen sehen wir erst am Anfang einer spannenden Entwicklung. Aktuell bauen wir ein Portfolio realer KI-Anwendungsbeispiele, die Kund*innen zeigen, wie wir KI konkret in Projekten einsetzen können. Diese Beispiele dienen Kund*innen als Orientierung und Inspiration. Ziel ist es, daraufhin gemeinsam maßgeschneiderte KI-Lösungen zu entwickeln.

In Zukunft wollen wir KI serviceorientiert anbieten können. Unternehmen sollen davon profitieren können, ohne selbst komplexe Systeme aufzubauen.

Dabei bleibt unsere Haltung ganz klar: KI soll Menschen unterstützen und nicht ersetzen! Sie kann wiederkehrende Aufgaben übernehmen und Prozesse beschleunigen, aber kreative Entscheidungen, strategisches Denken und Verantwortung bleiben immer menschlich.

Social Team: Welche Grenzen und Verantwortung gibt es?

Tobias: Abseits von strikten Bildgeneratoren o.Ä. arbeiten wir bei unserem KI-System stets nach dem Prinzip “Human-in-the-loop”.

Die größte Gefahr liegt nicht in Science-Fiction-Szenarien, sondern darin, kritisches Denken zu verlieren. 

Daher haben wir folgende Grundprinzipien: 

  • KI muss immer als Assistent gesehen werden und darf nicht Ersatz für unsere eigenen Denkprozesse werden. KI ist ein Werkzeug und kein Entscheidungsträger. 
  • Die Verantwortung bleibt immer menschlich.
  • Die KI soll nicht autonom handeln, sondern Mehrwert schaffen. 
  • Die Zukunft entsteht da, wo Mensch und KI gemeinsam arbeiten.

Stay in touch